Homepage der Piratenpartei Mittelhaardt

Datenschutz beim Jobcenter für die Tonne?

Wie jüngst bekannt wurde, sind am 11. August 2014 Daten der bei der Agentur für Arbeit gemeldete Personen im Müll gefunden worden. Die PIRATEN fordern daher eine umfassende Aufklärung und konkrete Maßnahmen: wie z.B. Einhalten von Datenschutzrichtlinien statt Lippenbekenntnisse.

»Datenschutz muss verstanden und gelebt werden, nicht nur eine lästige Pflicht sein, die als Arbeitsvereinbarung unterschrieben werden muss« so Ralf Berger,Vorsitzender der PIRATEN im Kreisverband Mittelhaardt.  »Der Vorfall muss lückenlos aufgeklärt werden. Auch um den Verdacht zu entkräften, dass dies nicht das erste Mal sei, dass Daten im normalen Müll landen.« So Sven Gretschuskin Vorsitzender der Piraten im Kreisverband Südpfalz.
Des Weiteren fordern die PIRATEN die Agentur für Arbeit auf, alle Betroffenen umgehend und umfassend über den Vorfall zu informieren und wie sie zu verhindern gedenken, dass sich ein solcher Vorfall wiederholt.
Aber auch die Datensammelpraxis der Jobcenter sind den PIRATEN seit Jahren ein Dorn im Auge.
„Dieser Vorfall zeigt uns, wie leicht sehr sensible Daten, wie Kontoauszüge etc. von Menschen in falsche Hände gelangen können. Daher ist es dringend angeraten, zu überlegen, ob eine solche Datensammelwut überhaupt gerechtfertigt ist und ob nicht ein wenig mehr Datensparsamkeit angeraten wäre. Dass Menschen ihr komplettes Leben vor Anderen auspacken müssen ist zudem auch nicht gerade menschenwürdig.“ so Sven Gretschuskin weiter.

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *